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Das Programm „Russische Welt“

In den letzten Jahrzehnten ersteht Schritt für Schritt erneut eine Gemeinschaft von Russen im Ausland und in ihrem Heimatland, die den vielversprechenden Namen „Russische Welt“ bekommen hat. Ihre Grundlage bilden gemeinsame geschichtliche Überlieferungen, eine gemeinsame Sprache und in der Regel die gemeinsame Religion.

2007–2009 realisierten das Zentrum des Nationalen Ruhms und der Apostel-Andreas-Fonds ein großes Projekt zum Wiederaufbau des Denkmals zum Gedenken an Russen, die 1920–1921 während des Zwangsaufenthalts der von der Krim evakuierten Einheiten der Russischen Armee auf der Halbinsel Gallipoli ums Leben gekommen sind. Der Wiederaufbau dieses Denkmals war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum „Heilen der Wunden der Teilung“, die unserem Volk durch die Revolutionen im Jahr 1917 und den Bürgerkrieg zugefügt worden waren.

2010 fand auf Initiative des Zentrums eine Seereise völlig neuer Art zu den Orten statt, an denen sich die russische Armee befunden hatte: Bizerta (Tunesien), Limnos (Griechenland), Gallipoli, Istanbul (Türkei). Mitglieder dieser Delegation waren Nachkommen derer, die vor 90 Jahren gezwungen worden waren, ihr Heimatland wegen des Bürgerkrieges zu verlassen. 2012 wurde in Messines im Rahmen des Programms „Russische Welt“ ein Denkmal zum Gedenken an russische Seeleute eröffnet, die 1908 an der Beseitigung der Folgen eines schrecklichen Erdbebens im Messenischen Golf teilgenommen hatten. 2013 wurde auf dem Platz der Russischen Seeleute die Admirals F.F.Ushakov-Büste eingeweiht.

2015 – Einweihung der Büsten von Boris Pasternak und Pietro Zveteremich in Messina und Anna Achmatowa in Taormina.